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Erweiterung der Werkbank32: TeleWerk als Innovationsplattform

vor 10 Monaten | von admin
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Die Werkbank32 – unser etabliertes Innovationsquartier, erfährt eine spannende Erweiterung. Mit dem neuen Gebäude TeleWerk wird ein weiterer Meilenstein in Sachen Innovation und Nachhaltigkeit gesetzt.

TeleWerk: Ein Reallabor für die Zukunft

TeleWerk, das Reallabor in Mittweida, steht auf einem stabilen Fundament aus Betonkernaktivierung. Doch nicht nur wortwörtlich, sondern auch im übertragenen Sinn steht es auf einem soliden und nachhaltigen Grund. Hier bündelt die Hochschule Mittweida ihre eigenen Kompetenzen mit starken Partnern, darunter das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI in Dresden und die Volksbank Mittweida eG. Die Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Regionalentwicklung (SMR) im Rahmen seiner simul+-Initiative unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts.

Gebäude mit Innovation im Fokus

Die Besonderheit des TeleWerk-Gebäudes wird bereits bei seinem Bau sichtbar. Eine innovative Holzbauweise wird angewendet, um den CO2-Fußabdruck zu minimieren. Regionale Holzbau-Experten sind seit dem 26. September damit beschäftigt, das Ständerwerk für dieses zukünftige Reallabor zu errichten.

Projektleiter Rektor Professor Volker Tolkmitt drückt seine Freude aus: „Mit dem jetzt beginnenden Aufbau der Hülle aus Holz mit montierten Solarpanels wird nun auch sichtbar, was hier Besonderes entstehen wird: ein Gebäude, das sich ganzheitlich und nachhaltig dem Menschen und der Umwelt widmet. Wie wir in Zukunft im ländlichen Raum mit dem Anspruch an Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit sicherer digitaler Technologien die Arbeits- und Lebensbedingungen gestalten, sind elementare Fragen für die Zukunft unserer Region. Wir wollen mit Telewerk Antworten liefern, die wir vor Ort erarbeiten und laufend erproben. Und ich lade herzlich ein, gemeinsam mit uns zu experimentieren.“

TeleWerk: Einfach Mehr

TeleWerk wird ein integraler Bestandteil des Areal der „Werkbank32“ in der Mittweidaer Bahnhofstraße 32 und Teil des Hochschulcampus. Als Experimentalplattform bietet es nicht nur variablen Raum für neue Arbeitsformen, sondern auch für praxisnahe Forschung und Ausbildung. Themen wie Cybersicherheit digitaler Infrastrukturen, Internet-of-Things-Vernetzung, regenerative Energieversorgung und sozialwissenschaftliche Fragen der Telearbeit und nachhaltigen Lebensformen auf dem Land werden hier erforscht und praktisch umgesetzt.

Prof. Dr. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer IVI, betont die Bedeutung des Vorhabens: „Ressourcenschonend zu bauen und Gebäude nachhaltig zu betreiben, ist eine herausfordernde technische Frage. Mit Freude annehmen werden Menschen diese Innovationen erst dann, wenn es gelingt, das Einfache und Zweckmäßige in eine ästhetisch ansprechende Form zu bringen. Dafür möge TeleWerk ein markantes Beispiel sein.“

Nachhaltiger Bau und innovative Energiekonzepte

TeleWerk steht nicht nur auf einem soliden Fundament, sondern integriert auch innovative Energiekonzepte. Die Betonkernaktivierung ermöglicht die Speicherung thermischer Energie für die Gebäudekühlung oder -erwärmung. Die sichtbaren Gebäudeteile bestehen aus nachwachsendem Holz, einem CO2-bindenden Rohstoff, im Gegensatz zu Beton. Die Holzbauweise nutzt die Sonneneinstrahlung optimal aus. Ein optimiertes Lastmanagement und dezentrale Energiespeicher tragen zur Energieeffizienz bei. So ist TeleWerk nicht nur ein innovatives Gebäude, sondern auch energetisch zukunftsweisend.

Baldiges Richtfest und erste Vorstellung

Dank der Holzbauweise wächst TeleWerk im Vergleich zum konventionellen Bau mit Beton und Mauerwerk besonders schnell. Schon bald wird das Richtfest gefeiert. Am 7. Dezember haben Sie die Möglichkeit, TeleWerk und seine zukünftigen Möglichkeiten vor Ort zu entdecken. Das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung (SMR), die Hochschule Mittweida und ihre Partner präsentieren dieses wegweisende Projekt öffentlich und laden Sie herzlich dazu ein.

TeleWerk und die Erweiterung der Werkbank32 sind nicht nur ein Gewinn für Mittweida und die Region, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Wir dürfen gespannt sein, welche zukünftigen Entwicklungen und Projekte aus diesem.

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