
Seit Juni letzten Jahres dürfen wir als TeleskopEffekt gemeinsam mit der DZ BANK AG die Einführung von Wero in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe aus nächster Nähe begleiten. Acht Wero Summits in ganz Deutschland liegen inzwischen hinter uns – von Mittweida über Neumünster bis nach München.
Mit dabei waren mehr als 220 Kolleginnen und Kollegen aus über 100 Genossenschaftsbanken.
Die vielen Gespräche mit euch haben uns nicht nur gezeigt, wie viel Energie ihr in euren Häusern in Wero steckt, sondern auch, welche Themen euch darüber hinaus bewegen. Themen, die häufig präsent sind, aber selten konsequent von Anfang bis Ende gedacht und umgesetzt werden.
Dazu gehört zum Beispiel die nach wie vor durchwachsene Digitalquote in unserer FinanzGruppe. Wie so oft lohnt es sich auch hier, in Kausalketten zu denken: Ohne Onlinebanking kein Zugang zur VR Banking App – und damit keine Möglichkeit, Wero freizuschalten. Genau daran wird deutlich, wie wichtig es ist, unsere vielgelobte ganzheitliche Herangehensweise aus dem Kundengeschäft auch auf interne Herausforderungen zu übertragen.
Die Wero Summits in Stuttgart, Mittweida, Hannover, Neumünster, Rastede, München, Duisburg und Bad Homburg hatten allein durch ihre jeweiligen Locations einen ganz eigenen Charakter. Was alle Summits jedoch verbindet, ist der gemeinsame Wille, Wero weiter voranzubringen.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Dieser Wille entstand bei vielen erst durch einen Wero Summit. Nicht, weil es an Motivation gefehlt hätte, sondern weil offene Fragen, fehlendes Wissen und bislang nicht klar erkennbare Zusammenhänge im Raum standen. Genau hier haben wir mit den Wero Summits angesetzt.
Das Engagement zahlte sich aus: Am 24.11.2025 hat die Genossenschaftliche FinanzGruppe die Marke von 1 Million Wero Freischaltungen geknackt.
Wichtig zu verstehen ist aus Sicht der TeleskopEffekt auch der Zusammenhang zwischen dem geplanten digitalen Euro der Europäischen Zentralbank und der Einführung von Wero. Auch hier geht es um klare Kausalitäten.
Eine aktuelle Studie von PwC im Auftrag mehrerer europäischer Bankenverbände, in denen auch der BVR organisiert ist, kommt zu alarmierenden Ergebnissen: Die Einführung eines digitalen Euro könnte die europäischen Banken insgesamt bis zu 30 Milliarden Euro kosten. Diese Einschätzung basiert auf Schätzungen zum Entwicklungsaufwand sowie zu den Kosten der technischen Integration.
Hinzu kommt, dass nach aktueller Planung nahezu die Hälfte der verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den einzelnen Banken im Bereich IT und Zahlungsverkehr im Zuge einer Einführung gebunden wäre. Dieser Ressourcenflaschenhals würde dazu führen, dass andere Projekte in den Häusern zurückgestellt werden müssen und notwendige Innovationen ausgebremst werden.
Abhängig davon, wie hoch die Einlagenobergrenze für den digitalen Euro ausgestaltet wird, kann es zudem zu relevanten Einlagenabflüssen kommen. Dadurch würde zusätzlich das Zins- und Kreditgeschäft der Banken belastet.
Genau hier kommt Wero ins Spiel. Wero deckt bereits heute alle zentralen Funktionen ab, die auch ein digitaler Euro erfüllen soll: schnell, europaweit einsetzbar, bankgetragen und ohne das Risiko eines Einlagenabflusses. Ein zusätzlicher digitaler Euro würde daher vor allem Kosten, Komplexität und Wettbewerbsnachteile für Banken schaffen, ohne Kundinnen und Kunden oder dem Markt einen erkennbaren Mehrwert zu bieten.
Diese Argumentation wird auch von den Interessenvertretungen der europäischen Banken genutzt, um einen digitalen Euro zu verhindern oder zumindest seine Auswirkungen auf die Banken abzumildern. Eine starke europäische Lösung wie Wero ist dabei das überzeugendste Gegenargument.
Die Veranstaltungen wurden durch Workshops ergänzt, in denen es darum ging, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden von Wero zu überzeugen. Der Fokus lag auf einer klaren und nachvollziehbaren Argumentation, die die Stärken von Wero und die langfristigen Vorteile für Banken und Kundinnen und Kunden deutlich machte. Besonders sichtbar wurde dabei, wie wichtig es ist, alle Beteiligten von Anfang an mitzunehmen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. So wurden die Teilnehmenden zu echten Wero-Botschaftern und tragen den Spirit nun in ihre jeweiligen Häuser.
Diesen Spirit der Wero Summits greifen wir gemeinsam mit der DZ BANK AG in der Wero Community auf. Die Wero Community ist eine Plattform für alle, die Wero in ihren Banken aktiv als Wero-Botschafterinnen und Wero-Botschafter voranbringen möchten. Banken tauschen sich hier aus, teilen ihre Erfahrungen und unterstützen sich gegenseitig.
Die Community besteht aus regelmäßigen Newslettern sowie einer LinkedIn-Gruppe, in der Mitglieder direkt miteinander in Kontakt treten können. Ziel ist es, Wero gemeinsam stärker in der genossenschaftlichen FinanzGruppe zu verankern und voneinander zu lernen. Jede und jeder kann Fragen stellen, Ideen einbringen und sich vernetzen. So wächst Wero Schritt für Schritt – getragen vom Austausch und vom gemeinsamen Engagement.
Hier findest du mehr zu Wero.