Estland

Wir bringen estnisches Digitalisierungs-Knowhow nach Deutschland!

Estland zählt zu den Pionieren der Digitalisierung und ist ein leuchtendes Vorbild in den Bereichen des Bildungswesens, der Wirtschaft, der Verwaltung und der Gesellschaft. Unser direkter Zugang ermöglicht es Ihnen von der estnischen Startup-Szene und den erfolgreichen Mittelständischen Unternehmen zu Lernen.

Büro in Tallinn

Der beeindruckende digitale Fortschritt Estlands begeistert uns. Viele Ansätze haben sehr gutes Potenzial auch in Deutschland bessere Effizienz und Produktivität in den Unternehmen, Behörden, Institutionen und Banken zu erreichen. Um wichtige Impulse und vor allen Dingen auch die praktische Umsetzung in Estland nachvollziehen zu können, eröffneten wir im Oktober 2019 ein Büro in Tallinn. Dieses Büro befindet sich im Gewerbepark Ülemiste City, dem Silicon Valley Estlands. Um genau zu sein befindet sich die Zweigstelle im Bernhard Schmidt Gebäude des Technopolis Bürokomplexes.

Estland sieht sich als Vorreiter in Sachen digitaler Wirtschaft und Verwaltung in Europa. Ein Hauptziel der estnischen Regierung ist es das Land und somit die Bürger für eine digitale Zukunft leistungsfähig zu machen. Als IT-Vorreiter sind die amtlichen Dinge effizient strukturiert und der Staatsbürger muss nur noch für drei Amtshandlungen, nämlich die der Eheschließung und Scheidung und des Immobiliengeschäftes, in Person zum Amt gehen. Alle anderen Wege, die uns bekannt und oft zur Last fallen, sind durch die Nutzung der digitalen Bürgerkarte, die gleichzeitig auch Ausweis, Führerschein, Versicherungskarte und mehr ist, obsolet.

Unser Büro in Estland ermöglicht den schnellen und effizienten Austausch und ist die erste Anlaufstelle der Esten, um im deutschen Markt Fuß zu fassen.

Kontaktdaten des Büros:

TeleskopEffekt GmbH

Technopolis, Bernhard Schmidt Building

Lootsa 5, 3rd Floor, Room 6

11415 Tallinn, Estland

Email: Sonja.hahn-tomer@teleskopeffekt.de

Telefon: (+37) 266 09648

E-Estonia-Showroom in Mittweida

Der digitale Showroom des Innovationszentrums Werkbank32 fällt den meisten Besuchern als erstes ins Auge, denn die große Glasfassade ermöglicht Einblicke direkt von der Bahnhofstraße. Die Erfahrungen, die in Estland aus erster Hand beobachtet und gewonnen werden sollen im Showroom branchenübergreifend dargestellt und anschaubar vermittelt werden.

Ein deutlicher Fokus des Showrooms liegt auf der Vorstellung von original estnischen Formaten. Dieses in Deutschland einmalige Angebot, welches auf einer exklusiven Kooperation mit Enterprise Estonia (EAS) basiert, ist ein starkes Alleinstellungsmerkmal und demonstriert die enge Verbindung zum nordischen Partnerland. Insbesondere das „e-Estonia“ („e“ wie elektronisch) Konzept, welches in Tallin im e-Estonia Briefing Centre vorgestellt wird, kann im Showroom der Werkbank32 interaktiv mit Direktschaltungen und live Videokonferenzen erlebt werden. Diese Erfahrung bietet unterschiedlichsten Unternehmen, Behörden, Institutionen und Banken wertvolle Impulse, die mit unseren entsprechenden Dienstleistungsangeboten auch gemeinsam ungesetzt werden können. Eine Reise nach Estland muss somit nicht mehr der erste Schritt sein; eine Anbahnung zu konkreten Akteuren im Partnerland ist nun auch direkt aus Mittweida möglich.

Der Showroom kann jederzeit genutzt werden und bietet mit einer Fläche von ca. 50 m² Platz für eine exklusive Veranstaltungen. Alle detaillierten Informationen zur Raumausstattung und zur Verfügbarkeit finden Sie auf der Buchungsseite.

Verbundenheit zu Estland

Wie klein unsere Welt wirklich ist, zeigt sich auch in der Geschichte der TeleskopEffekt GmbH. Bernhard Schmidt wurde 1879 auf der estnischen Insel Naissaar geboren und studierte ab 1901 am Technikum in Mittweida, welches nach seinem Abschluss in Elektrotechnik, auch seine Wirkungsstätte wurde. Schmidt stellte handgeschliffene Spiegel und Linsen mit höchster Präzession insbesondere für astronomische Geräte her. Er wurde durch die Erfindung eines gänzlich neuartigen Spiegelteleskops, das heutige Schmidt-Teleskop, bekannt. Dieses Teleskop hatte einen großen erfassbaren Bildwinkel mit bester Qualität. Schmidt verzichtete darauf seine Erfindung als Patent anzumelden und somit genoss dieses Teleskop einen weitreichenden Erfolg.

Überreste von Schmidts Linsen wurden tatsächlich durch einen Mitarbeiter der Volksbank Mittweida eG auf dem ehemaligen Gelände der Wirkungsstätte gefunden. Diese sind als Geschenk an die Hochschule Mittweida und das Bernhard Schmidt Gebäude in Tallinn überreicht worden.

Die Geschichte der Namensfindung der TeleskopEffekt GmbH wird mit diesem Hintergrund ebenfalls klar nachvollziehbar. Die Expertise in den verschiedenen Geschäftsfeldern ist überdurchschnittlich und ermöglicht die Erweiterung verschiedener Blickwinkel. Das allgemeine Wissen, welches auch über weite Einblicke in den generellen digitalen Fortschritt hinausgeht, vermitteln wir anschaulich und nachvollziehbar.